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HAZ meldet: Landgericht: Kündigung des Zoodirektors 2011 ist rechtswidrig.
14.02.2012Regionspräsident plant Abschiedsparty für Zoodirektor Machens?
Im Verfahren um die Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit der Kündigung von Zoochef Klaus-Michael Machens gegen die Zoo-Hannover GmbH hat das Landgericht Hannover heute sein Urteil gesprochen. Danach war die im März 2011 erfolgte, fristlose Kündigung des Zoodirektors Klaus-Michael Machens gar nicht nötig.
Schon die Staatsanwaltschaft und die Generalstaatsanwaltschaft konnten 2011 kein pflichtwidriges Verhalten des gekündigten Zoodirektors erkennen. Jetzt nun die klare Entscheidung des Landgerichts Hannover: Die Kündigung von Machens war unbegründet.
Die Befürchtungen des Regionspräsidenten Hauke Jagau (SPD), der von Ihm hochgeschätzte Zoodirektor hätte sich nicht korrekt verhalten, sind damit gegenstandslos. (Zitat Hauke Jagau: Machens hat hervorragende Arbeit geleistet)
Hannoversche Allgemeine Zeitung Online
Sensationelle Neuigkeit zum Urteil des Landgerichts Hannover:
Regionspräsident Jagau (SPD) zeigt sich erleichtert!
Der SPD-Regionspräsident und Aufsichtsratsvorsitzende des Zoos habe ohnehin niemals geglaubt, dass Zoodirektor Machens eine Veruntreuung begangen habe. Er habe das sogar immer schon gewusst. Daher erkläre es sich auch, dass der Regionspräsident Anfang 2011 drei zermürbende Monate gebraucht habe, um sich doch noch (und schweren Herzens) für eine fristlose Kündigung des Zoodirektors zu entscheiden. Die Verantwortung gegenüber den Bürgern der Region Hannover habe Jagau damals diesen Schritt abverlangt.
Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) reagiert:
Feierliche Verabschiedung des Zoodirektors im Dschungelpalast?
Dann könnte Klaus-Michael Machens auch offiziell dafür gewürdigt werden, dass er in etwa 16 Jahren aus einer verlustbringenden Tierverwahranstalt einen modernen Erlebniszoo geschaffen hatte.
Dieser Zoo gefällt nicht nur den Kindern, ihren Eltern, Familien und überregional anreisenden Besuchern, sondern er bringt der Region auch satte Geldeinnahmen.
Hauke planscht im Zoo!
In diesem Zusammenhang soll Jagau dann wohl doch ein wenig Kritik an der Erfolgsbilanz des früheren Zoochefs geäußert haben: In 16 Jahren habe Machens es nicht geschafft, ein Tier nach sich oder nach Jagau zu benennen. Das habe er jetzt mit der neuen Zooführung kurzer Hand geändert. Schon das Bisonkind Hauke sei bei den Zoobesuchern allein wegen des Namens ein echter Hit gewesen.
Anmerkung: Wir können keine Gewähr dafür übernehmen, dass unser Bericht in allen Punkten korrekt ist, weil wir das, was wir berichten, nur aus anonymer Quelle erfahren haben. Vielleicht ist das mit der feierlichen Verabschiedung sogar vollkommen frei erfunden. So hatten wir auch keine Bestätigung erhalten, dass Regionspräsident Jagau (SPD) bei der Verabschiedungsveranstaltung eine gemeinsame Sambesi-Bootsfahrt mit Klaus-Michael Machens wünscht.
Dennoch sind wir gespannt, wie souverän sich Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) in dieser Angelegenheit nun zeigen wird. Dass er gern glamouröse Feiern veranstaltet wissen wir von einer Party, die er am 13. April 2011 anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Region Hannover in Berlin veranstaltet hatte.
Der Bund der Steuerzahler bezeichnete diese Party in Berlin als: Unnötiges und teures Hofhalten des Regionspräsidenten.
Da also der Regionspräsident so gern ordentlich feiert, kann man - vielleicht in einem angemesseneren Rahmen - doch noch auf eine feierliche Verabschiedung des ehemaligen Zoodirektors hoffen.
Externe Links
Erlebnis Zoo Hannover
Deutscher Tourismuspreis 2005
Sonderpreis 2011 der Familienunternehmer
Gastropodium Award 2011
Wikipedia zu Klaus-Michael Machens
Wikipedia zu Hauke Jagau
Ausgewählte Berichte in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ)
14.2.12: Kündigung ist rechtswidrig
22.7.11: Ermittlungen verworfen.
25.3.11: Aufsichtsrat feuert Zoo-Chef
25.1.11: Neuer Besucherrekord im Zoo
Die Chronologie eines rot-grünen Polit-Skandals - Die Fakten!
Im Zoo-Aufsichtsrat haben SPD und GRÜNE die Mehrheit.
Eine besondere Verantwortung trägt Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Zoo Hannover GmbH.
| 25.01.2011 | Regionspräsident und Zoo-Aufsichtsratsvorsitzender Hauke Jagau (SPD) und Zoodirektor Machens präsentieren Rekordzahlen des Erlebnis-Zoos Hannover für 2010. Innerhalb von 16 Jahren ist es in der Verantwortung von Zoodirektor Machens gelungen aus einer defizitären Tierverwahranstalt einen attraktiven Erlebnis-Zoo zu entwickeln. Wenige Tage nach der Präsentation der Rekordzahlen wurde Machens vom Verband der Familienunternehmer mit einem Preis für besondere unternehmerische Leistungen ausgezeichnet und erhielt eine Auszeichnung für das innovative Bewirtungskonzept im Zoo. Anmerkung: vergleichbare Auszeichnungen für den Regionspräsidenten sind nicht bekannt. |
| 28.01.2011 | Es wird bekannt, dass Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) den Vertrag mit Zoodirektor Klaus-Michael Machens nicht über November 2011 hinaus verlängern möchte. Im November 2011 wird Zoodirektor Machens 65. Eine Altersgrenze für sein Amt gibt es jedoch nicht. Anmerkung: Ein Verfahren für eine Nachfolgeregelung gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht. |
| 03.02.2011 | Die SPD-Fraktion in der Region Hannover schlägt vor, ab November 2011 einen Beratervertrag für Klaus-Michael Machens abzuschließen. Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) lehnt das ab. |
| 08.02.2011 | Regionspräsident Hauke Jagau (SPD): Zoodirektor Machens soll schnell einen zweiten Geschäftsführer bekommen. |
| 15.02.2011 | Regionspräsident Hauke Jagau (SPD): Eine zusätzliche Prokuristin (eine seiner engsten Mitarbeiterinnen in der Regionsverwaltung) soll Patt in der Geschäftsführung verhindern. (rechtlich nicht zulässig) Die Prokuristin wird dennoch bestellt. Sie verursacht zusätzliche Personalkosten und stellt sicher, dass der Zoo eng an Jagaus Kette gelegt wird |
| 16.02.2011 | Die SPD kritisiert: Sanierungsstau bei Schimpansenhaus, Sozial- und Verwaltungsräumen. Anmerkung: Jedes Kind weiß, dass diese Vorwürfe nicht Machens treffen, denn der hat diese geerbten Missstände der Politik immer wieder unter die Nase gerieben, aber nicht das erforderliche Geld erhalten. |
| 17.02.2011 | Regionspräsident Hauke Jagau (SPD): Präsidialausschuss als weitere Lenkungsebene im Zoo vorgeschlagen. (nicht durchsetzbar) |
| 22.02.2011 | Der Zoo-Aufsichtsrat beschließt, dass Zoodirektor Machens endgültig im November gehen muss. Anmerkung: Ein Verfahren für eine Nachfolgeregelung gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht. |
| 08.03.2011 | Der neue, zweite Geschäftsführer, Frank Werner, soll nach dem Willen des Zoo-Aufsichtsrates einen Vertrag über 5 Jahre bekommen. Anmerkung: Ein neuer Zoodirektor für einen weltweit führenden Erlebnis-Zoo ohne Ausschreibung? |
| 26.03.2011 | Fristlose Kündigung von Zoodirektor Klaus-Michael Machens unter dem Vorwurf der Untreue wegen einer vom Zoo bezahlten Rechtsschutzversicherung. |
| 29.03.2011 | Die Staatsanwaltschaft prüft auf Grund der in die Presse lancierten Meldungen ob sie gegen den gefeuerten Zoodirektor Klaus-Michael Machens ein Verfahren wegen Veruntreuung einleiten muss. |
| 01.04.2011 | Die Staatsanwaltschaft in Hannover sieht keinen Anhaltspunkt für ein pflichtwidriges Verhalten von Klaus-Michael Machens. Der Anwalt der Zoo Hannover GmbH stellt daraufhin umgehend Strafanzeige gegen Klaus-Michael Machens bei der Staatsanwaltschaft Hannover. |
| 08.04.2011 | Klaus-Michael Machens reicht Klage gegen die Zoo Hannover GmbH am Landgericht Hannover ein. |
| 14.05.2011 | Die Staatsanwaltschaft in Hannover lehnt erneut Ermittlungen gegen den gekündigten Zoodirektor Klaus Michael Machens ab. Das Verfahren geht weiter an die Generalstaatsanwaltschaft in Celle. |
| 01.07.2011 | Juristen sehen Formfehler bei der Abberufung von Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Klaus-Michael Machens wird daraufhin auf den Briefköpfen des Zoos und im Impressum wieder aufgeführt. |
| 17.07.2011 | Ein aufmerksamer Leser der HAZ berichtet in einem Forum der HAZ, dass 2005 eine Haftpflichtversicherung für die Aufsichtsratsmitglieder und die Geschäftsführung abgeschlossen worden sein könnte, die vom Zoo bezahlt wird. Anmerkung: Ein Zoo-Aufsichtsrat, der einem Zoodirektor fristlos wegen einer vom Zoo bezahlten Rechtsschutzversicherung gekündigt hat, lässt sich wahrscheinlich selbst z. B. gegen Vermögensschäden absichern. |
| 22.07.2011 | Die Generalstaatsanwaltschaft in Celle sieht keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte dafür, dass Machens sich der Untreue schuldig gemacht habe, indem er sich vom Zoo eine Rechtsschutzversicherung bezahlen ließ. Die Generalstaatsanwaltschaft bestätigt damit die zweifache Ablehnung eines Ermittlungsverfahrens durch die Staatsanwaltschaft Hannover. |
| 29.11.2011 | Das Landgericht Hannover verhandelt über Feststellung der Unwirksamkeit der Kündigung von Zoochef Klaus-Michael Machens |
Urteil am Landgericht Hannover am 14.02.2012







